Der Preis einer Rassekatze

 

 

Alle Züchter, die einem seriösen Verein angehören, unterliegen Zuchtrichtlinien, die eng am Tierschutzgesetz ausgerichtet sind.

Diese Richtlinien regeln u.a. das Mindestalter für die Erstbedeckung der Katze und die Häufigkeit der zugelassenen Deckungen, die medizinische Versorgung (Impfungen, Wurmkuren) und das früheste mögliche Abgabealter der Jungtiere.

Dadurch sind optimale Bedingungen gewährleistet, aus denen gesunde und psychisch stabile Tiere hervorgehen.

 

Das alles ist bei „Billigangeboten“ nicht gewährleistet. Schleuderpreise sind nur möglich, weil die Elterntiere und die Welpen dafür teuer mit ihrer physischen und psychischen Gesundheit bezahlen.

Bei diesen bedauernswerten Tieren handelt es sich oft um „Produkte“ aus Massenzuchten, die einzig Vermehrung und Verkauf zum Ziel haben.

In solchen „Zuchtbetrieben“ dienen die Kater häufig nur als „Samenspender“ und werden entsprechend schlecht gehalten.

 

Die Muttertiere werden durch zu frühe und viel zu häufige Bedeckungen schamlos ausgebeutet.

Bei der Verpaarung der Elterntiere finden Gesundheit, Qualität und Charakter

keine Beachtung, von einer medizinischen Grundversorgung der Tiere ganz zu schweigen. Weder die Zuchtkatzen noch die Kitten erfahren eine ausreichende

medizinische Betreuung.

Darüber hinaus werden die Kitten oft viel zu früh (vor der 12. Lebenswoche)

abgegeben - so kann das Muttertier schnell wieder gedeckt werden.

Dass Jungtiere, die unter solchen Umständen gezeugt und aufgezogen werden, meist krank und schwach sind, kann sich selbst ein Laie denken.

 

Falls das Kleine die ersten Wochen bei Ihnen überlebt, kommen auf Sie oft horrende Tierarztkosten zu, die den Betrag, den ein guter Züchter für eines seiner Jungtiere verlangt hätte, bei weitem übersteigen.

Unter Umständen wird solch ein Kätzchen nie ganz gesund, was nicht nur teuer ist, sondern auch viel Kummer und Leid für Sie bedeutet.

 

 

Spätestens jetzt sollte Ihnen klar sein, dass ein artgerechter und verantwortungsvoller Umgang mit Tieren seinen Preis hat.

Die von einem guten Züchter geforderten Preise decken häufig nur knapp die Kosten der Aufzucht. Bitte berücksichtigen Sie auch, dass der Züchter das Risiko von Totgeburten, Kaiserschnitten oder auch den Tod der Zuchtkatze bei einer Geburt trägt. Damit ist ein eventueller Gewinn schnell dahin.

Kein seriöser Züchter macht mit dem Verkauf seiner Tiere ein Vermögen.

 

Werden Jungtiere zu auffallend günstigen Preisen angeboten, müssen Sie davon ausgehen dass dies nur möglich ist, weil die körperlichen und seelischen Bedürfnisse der Tiere grob missachtet wurden.

Den Preis zahlen in erster Linie die Tiere!

Aber auch Sie – als neuer Besitzer – kommen in den seltensten Fällen ungeschoren davon.

Die einzigen, die zufrieden aus dem Geschäft hervorgehen, sind skrupellose Geschäftemacher, die durch den Verkauf nicht nur profitierten, sondern auch Platz für neue Ware geschaffen haben.

 

 

Wozu ein Stammbaum?

 

Der Stammbaum / die Ahnentafel ist ein Qualitätsnachweis! Dieses Dokument besagt, dass der Züchter ordnungsgemäßes Mitglied in einem Verein ist und sich an die Zuchtrichtlinien hält.

Der Stammbaum ist der Nachweis darüber, dass das erworbene Kitten von gesunden Vorfahren abstammt.

Oftmals wird von Schwarzzüchtern und Vermehrern behauptet, der Stammbaum würde die Preise so exorbitant hochtreiben.

Das ist Unsinn!

Ein Stammbaum schlägt im Durchschnitt mit etwa 15,-- € pro Kitten zu Buche. Es sind die liebevolle Aufzucht, die gute Haltung, das hochwertige Futter, der Zeitaufwand und die medizinische Versorgung, die den hohen Preis rechtfertigen.

Dafür erhalten Sie als Käufer ein entzückendes, quicklebendiges, gesundes Kitten mit hervorragendem Sozialverhalten und der Option auf ein schönes, langes Katzenleben.

Für

Enno & Ella

suchen

wir noch

ein liebevolles

zu Hause.

Geboren sind

die Beiden

am 04.07.2017.

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© Ilka Möller